Im Sinne der Förderung des Schachsports bieten wir schon seit Jahren für ältere Jahrgänge Kurse zur Erlernung des Schachspiels an.
Überrascht waren wir, als sich im Spätjahr 2024 über 20 Interessenten (bis ins Alter von 84 Jahren) zu unserem Kursangebot gemeldet haben.

Um eine gezielte Förderung zu erreichen, mussten wir den Kurs in zwei Gruppen aufteilen: Anfänger ohne Schachkenntnisse und Fortgeschrittene mit Grundkenntnissen.
Die Anfängergruppe lernte zuerst die Grundkenntnisse des königlichen Spiels. Mit zahlreichen Übungsbeispielen und Arbeitsmaterialien wurden sie systematisch in Theorie und Praxis des Schachspiels eingewiesen. Die Angst vorm Schachspiel war schnell beseitigt, so dass die Teilnehmer mit Freude und Begeisterung die wöchentlichen Termine besuchten und so das königliche Spiel von der Pike auf lernten.

Der Gruppe der Fortgeschrittenen konnten wir zur Erweiterung und Verbesserung ihrer Kenntnisse Feinheiten wie Eröffnungen, Strategien, Taktik, usw. beibringen.
Erfreulich für uns war, dass fast alle Teilnehmer bis zum Schluss durchgehalten und mit Begeisterung das königliche Spiel angenommen haben.
Schach macht nicht nur Älteren Spaß, es fördert gerade im Alter strategisches Denken und nebenbei bemerkt werden auch soziale Kontakte und das Miteinander unterstützt.
Am Ende der beiden Kurse konnten alle Teilnehmer das Bauerndiplom des Deutschen Schachbundes erwerben.
Wir als Schachverein gIauben, damit einen wesentlichen Beitrag für die ältere Generation geleistet zu haben. Die positive Resonanz und der Dank für unser Engagement durch die Teilnehmer bestätigt uns, weiterhin gerade ältere Personen, die vielleicht auch in das berühmte „Altersloch“ fallen bzw. meinen gerade im Alter für ihre geistige Entwicklung unbedingt etwas tun müssen, für das königliche Spiel zu gewinnen.
Das Erlernte können die Kursteilnehmer beim Schachtreff im Jägerhaus in Forst weiter vertiefen und in der Praxis anwenden. Jeden zweiten Donnerstag stehen hier 7 Spielsätze der Schachfreunde Forst zum Spielen zur Verfügung.
Text: Gerwin Dickgießer
Fotos: Markus Zieger