Zweite Verbandsrunde mit gemischten Ergebnissen für Forster Teams

Der zweite Spieltag der laufenden Verbandsrunde brachte für die Forster gemischte Ergebnisse. Während Forst 1 hoch gegen Pfinztal siegen konnte, musste die zweite Mannschaft die zweite Saisonniederlage in Folge einstecken. Forst 3 hingegen gewann überraschend hoch gegen die zweite Mannschaft von Waldbronn.
Landesliga Nord 2: Pfinztal 1 - Forst 1= 0,5 : 5,5
Im vorgezogenen Spiel unserer ersten Mannschaft in Pfinztal standen die Vorzeichen klar für Forst. Die deutliche Überlegenheit der Wertungszahlen ließen uns auf einen hohen Sieg hoffen, der am Ende sogar noch höher ausfiel als die (statistische) Erwartung. Benedikt Dauner and Brett 1 und Julian Dauner an Brett 2 überrumpelten ihren jeweiligen Gegner schon in der Eröffnung und benötigten jeweils weniger als 20 Züge für einen klaren Sieg. Auch Markus Wiederspahn (Brett 5) machte nicht viel Federlesens mit seinem Gegner, so dass dieser nach nur 16 Zügen das Handtuch warf. Zwischendurch hatte sich Karl Dauner mit seinem Gegner auf ein friedliches Remis geeinigt. Dieser halbe Punkt sollte das Trostpflaster für Pfinztal bleiben, denn kurz vor der Zeitkontrolle fuhr Gerhard Brückel am sechsten Brett einen kuriosen Sieg ein. Sein Gegner ließ in aller Seelenruhe die Zeit laufen - bis Gerhard Zeitüberschreitung und damit den Sieg für sich reklamierte. Dies brachte Gerhards Gegner völlig aus der Fassung. Er war scheinbar von anderen Bedenkzeitkonditionen ausgegangen - wutentbrannt verließ er grußlos das Spiellokal. Schade. Das i-Tüpfelchen setzte dann Martin Fohler, der seinem Ruf als "Endspielgott" einmal mehr alle Ehre machte und einen Bauern zur Verwandlung brachte - was einen unüberwindbaren Materialvorteil bedeutete. Da beide Mannschaften nur zu sechst antraten, blieben zwei Bretter punktlos womit das Endergebnis von 5,5 zu 0,5 für Forst feststand. Am nächsten Spieltag geht es gegen den Nachbarn Bruchsal, die von Saison zu Saison besser werden, was einen spannenden Kampf erwarten lässt.
Bereichsliga Nord 3: Eggenstein-Leopoldshafen - Forst 2= 4,5 : 3,5
Im nominell praktisch ausgeglichenen Duell gegen Eggenstein zog unserer zweite Mannschaft leider den Kürzeren. Jürgen Staudt an Brett 1 musste sich seinem laut Wertungszahl deutlich stärkeren Gegner beugen. Dominik Dauner (Brett 29 musste der langen Corona-Pause Tribut zollen und konnte gegen seinen nominell unterlegenen Gegner nur ein Remis holen. Überraschend war die Niederlage von Steffen Hoffmann am 3. Brett - sein Gegner war bislang noch ohne Wertungszahl, wies aber hohe spielerische Qualität auf. Markus Zieger (Brett 4) geriet auf taktische Abwege und unter die Räder. Einen schönen Sieg konnte Enrico Zieger (Brett 6) erzielen, der seinen Gegener taktisch überspielte. David Scheja zeigte an Brett 7, was 150 Punkte DWZ bedeuten und gewann klar. Die beiden Remis von Markus Staudt an Brett 5 und Klaus Rinck am achten Brett reichten dann nicht mehr, um die verlorenen Partien an den vorderen Brettern zu egalisieren. Für unsere zweite Mannschaft heißt es jetzt auch mal mit Glück zu gewinnen - das Feld in der Bereichsliga ist relativ ausgeglichen. Von dem Erstrundengegner Durlach abgesehen sind alle Mannschaften auf ähnlichem Niveau, so dass alle Ergebnisse denkbar sind.
Kreisklasse A: Waldbronn 2 - Forst 3= 1 : 5
Einen überraschend hohen Sieg erzielte unsere dritte Mannschaft, gegen einen nominell erheblich stärkeren Gegner, die im Schnitt fast 200 Wertungspunkte mehr aufwiesen. Da kam es unserer Mannschaft natürlich entgegen, dass Waldbronn nur zu fünft angetreten war und von vornherein ein Punkt für die Forster Farben auf dem Spielbericht stand. Klaus Ritter (Brett 2), Rafael Yurten (3), Dominik Fauth (4) und Michael Kröger (5) holten jeweils einen vollen Punkt. Wobei der Sieg von Dominik gegen einen Gegner mit um 238 Punkten höheren Wertungszahl besonders hoch einzuschätzen ist. Nur Franz Bolz am ersten Brett musste diesmal die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und blieb erfolglos. Mit dem kampflosen Punkt von Gerwin Dickgießer am 6. Brett stand das 5:1 für Forst. So kann es gerne in der Saison weitergehen.
Bericht: Markus Wiederspahn