Bericht zur 4. Verbandsrunde der Saison 2018/2019 am 13.1.2019

Bereichsliga Nord 3: Bruchsal 1 - Forst 1 = 1 : 7
Mit einem Kantersieg im Derby gegen Bruchsal, begann das neue Jahr für die Forster Erste überaus erfolgreich. Mit einem ungefährdeten Erfolg eröffnete Martin Fohler den Siegesreigen gegen einen indisponierten Gegner, der im Partieverlauf immer mehr Material einbüßte. Benedikt Dauner setzte sein Gegenüber von Anfang an unter Druck und gewann nach einem Fehler eine Figur. Nach dem nächsten Fehler, der weiteres Material kostete, gab sein Gegner entnervt auf. Die Forster Führung erhöhte Markus Wiederspahn nach druckvollem Spiel auf 3:0 . Deshalb sah sich Karl Dauners Kontrahent zur Ablehnung des wegen Zeitknappheit angebotenen Remis genötigt. In der Folge unternahm dieser Harakirizüge und ruinierte seine verteidigungsfähige Stellung in wenigen Zügen zum Verlust. Auch Julian Dauner konnte seine lange ausgeglichene Partie nach einigen Ungenauigkeiten seines Gegners dank eines mitten in dessen Lager eingepflanzten Springers gewinnen. Ebenso erfolgreich war Steffen Hoffmann, der seine anfangs gedrückte Stellung befreien und den dritten Sieg im dritten Einsatz einfahren konnte. Die beiden Remisen von Gerhard Brückel und Harald Löffler vervollständigten den Forster Erfolg. Allerdings musste Gerhard schwer kämpfen, um seine gefährdete Stellung zusammenzuhalten. Dagegen gab Harald seinen erspielten Vorteil wieder aus der Hand und remisierte letztlich. Da alle Verfolger patzten, konnte mit diesem Sieg die Tabellenführung auf 3 Punkte ausgebaut werden.
Bereichsliga Nord 3: Slavija Karlsruhe - Forst 2 = 3,5 : 4,5
Motiviert traten wir bei Slavija Karlsruhe an, leider kam Rafael an Brett 8 durch zu schnelles Spiel früh unter die Räder. Das konnte Klaus Rinck durch gekonntes Spiel aber bald ausgleichen. Er gewann einen Bauern, wickelte in ein Läuferendspiel mit Freibauer ab und gewann routiniert. Jürgen Staudt bekam von einem spielstarken Gegner ein frühes Remisangebot, das er gerne annahm. Erfreulich lief es bei Franz Bolz. Der Gegner schlug auf b2 einen Bauern, doch dann war es mit ihm vorbei. Franz gewann dadurch die Dame für einen Turm. Als dann noch ein Qualitätsgewinn folgte, gab der Gegner auf. Nach Abtausch der Schwerfiguren fühlte sich David Scheja eigentlich ganz wohl. Seine Leichtfiguren standen deutlich aktiver als die gegnerischen. Da Forst aber in Führung lag riskierte er nichts mehr und bot Remis an. Das wurde nach reiflicher Überlegung angenommen. Der Schlusspunkt war dann spektakulär. Gerade als der gegnerische Mannschaftsführer Markus Zieger ein Remis anbot und dieser schon ablehnen wollte, gewann Enrico in Zeitnot überraschend mit einem Damengewinn. Selbstverständlich nahm Markus daraufhin das Remis sofort an und sicherte dadurch den Mannschaftssieg. So fiel es nicht mehr ins Gewicht, daß Klaus Ritter in Zeitnot noch ein Einsteller unterlief, der in Remisstellung seine Niederlage bedeutete. Mit 4 Punkten sind wir im Kampf um den Klassenerhalt jetzt gut im Rennen. Allerdings werden weitere Punkte folgen müssen.
Kreisklasse A: Hambrücken 1 - Forst 3 = 4,5 : 3,5
Das alljährliche Lokalderby gegen Hambrücken ist immer mit gemischten Gefühlen verbunden: Einerseits freut man sich die befreundeten Hambrücker Spieler wieder zu sehen. Andererseits liegen die Saisonziele meistens ähnlich, nämlich Klassenerhalt. Die Punkte sind für beide Parteien deshalb besonders wertvoll. Für unsere Ausfälle hatten wir starken Ersatz organisiert. Leider verloren wir dennoch knapp. Wolfram Apel hatte stark eröffnet. Allerdings konnte sein Gegner einen starken Bauern in seinem Lager installieren, der im Endeffekt den gegnerischen Sieg besiegelte. Zuerst hatte Milan eine ausgeglichene Stellung erreicht, kam allerdings leider signifikante Zeitnot. In dieser verlor er dann Material und musste aufgeben. Auch Dominik Fauth hatte gegen einen starken Gegner eine ausgeglichene Stellung erreicht. Bei ihm reichte es zum Remis. Erfreulicher Weise konnte Daniel Utz, der eigens aus Ulm angereist wir, mitspielen. Er rang seinem Gegner ein Remis ab und stand zeitweise sogar besser. Auch Egon Hartmann hatte an seinen Geburtstag Materialvorteil erreicht. Leider hatte sein Gegner mit seiner Dame ein Dauerschach, so dass die Partie im Remis endete. Gut sah es auch bei Andre Kesselring aus. Er hatte einen Bauern mehr, dafür stand sein Gegner sehr aktiv. In dieser wohl ausgeglichenen Stellung verband sein Gegner ein Remisangebot mit einem Zug, in dem er einzügig einen Turm verlor. So konnte Andre letztlich gewinnen. Besser lief es bei Michael Kröger. Er spielte seinen Vorteil konsequent zu Ende und heimste den vollen Punkt ein, indem er seine vorgerückten Bauern zur Geltung brachte. Leider musste Elias Herrero aufgeben, nachdem er durch eine Springergabel eine Qualität einbüßte. Nun heißt es, gegen die kommenden Gegner voll anzugreifen um den Klassenerhalt zu erreichen.
Einsteigerklasse: ausgefallen
Leider konnten wir nicht genügend Spieler stellen, so daß wir dieses Spiel absagen mussten.
Die Vorstandschaft