Bericht zum 8. Spieltag der Saison 2017/2018 am 22.4.2018

Bereichsliga Nord 3 : Eppingen 3 - Forst 1 = 6 : 2
Am vorletzten Spieltag kam es zum Duell zwischen dem souveränen Tabellenführer aus Eppingen und seinem Verfolger aus Forst. Durch einen Sieg wäre Forst nach Punkten gleichgezogen und die Entscheidung um den Aufstieg wäre erst im Fernduell am letzten Spieltag gefallen. Trotz zwischenzeitlich guter Chancen kam es dazu nicht. Stattdessen setzte es eine herbe Niederlage. Lediglich Karl Dauner konnte mit druckvollem Angriffsspiel den in der Mitte stecken gebliebenen gegnerischen König Matt setzen. Enrico Zieger und Steffen Hoffmann gelang jeweils ein Remis gegen wertungsstärkere Gegner, obwohl bei beiden mit etwas besserer Zeiteinteilung mehr möglich gewesen wäre. Vor allem Steffen haderte mit sich selbst, dass er nach Materialgewinn die Partie nicht für sich entscheiden konnte. Die Niederlagen der Forster Spieler kamen teilweise sehr unglücklich zustande. Gerhard Brückel wollte in vorteilhafter Stellung mit einem Springeropfer die Entscheidung herbeiführen. Leider übersah er dabei einen Zwischenzug und somit waren Figur und Partie verloren. Auch Dominik Dauner hatte eine schöne Angriffsstellung auf dem Brett, aber irgendwie gelang es seinem Gegner alle Drohungen abzuwehren und mit einem Mehrbauern ins gewinnträchtige Endspiel zu gehen. Markus Wiederspahn erging es nicht besser. Nachdem er den gegnerischen Druck neutralisiert hatte, ging Markus selbst zum Angriff über. Er fand aber in beiderseitiger Zeitnot nicht die richtige Fortsetzung und der Versuch, mit einem Turmopfer durchzubrechen, ging nach hinten los. Gegen die beiden stärksten Eppinger hatten Martin Fohler und Harald Löffler einen schweren Stand. Martin gelang es zwar nach der Eröffnung die Stellung auszugleichen, er konzentrierte sich dann aber zu sehr auf den Damenflügel und wurde auf dem Königsflügel überrannt. Harald sah sich aus der Eröffnung heraus starkem Druck ausgesetzt und konnte diesen nur um den Preis eines schlechter stehenden Endspiels abschütteln. Hier setzte sich sein routinierter Gegner letztlich durch. Eppingen steht damit als Meister fest und Forst kann am letzten Spieltag nur noch die Vizemeisterschaft erringen.
Bereichsliga Nord 1 : Reilingen 1 - Forst 2 = 5 : 3
Diesmal war eindeutig zu wenig Zug in der ganzen Mannschaft, das muss nächste Runde wieder besser werden. Nach vier schnellen Remis von Klaus Rinck, Markus Staudt, Markus Zieger und Jürgen Staudt stand es schnell 2:2. Etwas später einigte sich David Scheja in unklarer Stellung auf Remis - 2,5:2,5 ! Zu diesem Zeitpunkt schien noch alles in Ordnung zu sein. Leider hat Ismet dann verloren, da im Endspiel leider zwei Bauern verloren gingen. Das Turmendspiel war dann nicht mehr zu halten. Klaus Ritter musste sich nach ziemlich dubioser Eröffnung gegen einen starken Gegner leider auch taktisch geschlagen geben. Damit war die Mannschaft bereits geschlagen, auch wenn Benedikt noch gespielt hat. Er hatte zwar einen Bauern mehr, allerdings war die Umsetzung schwierig, schlussendlich sprang auch da "nur" ein Remis heraus. Es fehlt weiterhin ein Pünktchen zum Klassenerhalt. Am letzten Spieltag müssen wir alle eine bessere Moral zeigen, dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt.
Kreisklasse A : Post Südstadt Karlsruhe 1 - Forst 3 = 4,5 : 2,5
Der Spieltag startete kurios, nachdem bei den Karlsruhern ein Mann fehlte hatten wir der ersten Punkt schon vorschnell für uns verbucht. Leider fand ein Forster Spieler das Spiellokal nicht rechtzeitig , überschritt die Karenzzeit von 30 Minuten, so dass wir ab dem 3. Brett aufrücken mussten und wir am Ende doch mit jeweils sieben Mann gegeneinander spielten. Dem aufgerückten Elias Herrero gelang als erstem ein schöner Sieg, indem er seine Mittelspielstellung geschickt ausnutzte. Dominik Fauth stand lange ausgeglichen und stellte einige sehr schöne Fallen auf. Sein Gegner war allerdings auf der Hut. Er umging die kritischen Varianten und führte durch einen Freibauer die Partie zum Sieg. Milan hielt sich lange, obwohl sein Gegner einen starken Angriff aufgefahren hatte. Am Ende war die Gegenwehr leider vergebens und er musste den Punkt abtreten. Am Spitzenbrett hatte Franz Bolz im Mittelspiel ein schönes Läuferopfer auf den neuralgischen Punkt f7 gesehen, das ihm einen Mehrbauern und eine gute Stellung bescherte. Seinem Gegner gelang es in der Folge aber in ein Turmendspiel abzuwickeln, das dann Remis war. Alfred Hügel hatte zwei Mehrbauern erkämpft. Er lehnte drei Remisangebote des Gegners ab und ging mit diesem Vorteil in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern, das er gekonnt gewann. Bei Andre Kesselring war lange eine ausgeglichene Stellung auf dem Brett. In beiderseitiger Zeitnot spielte er aber überhastet und Stellte unnötig Material ein, so dass die Partie verloren ging. Egon Hartmann war im Mittelspiel in Nachteil gekommen, so dass sein Gegner eine Figur gegen einen Bauern gewann. In dieser Stellung kämpfte er noch beherzt, musste im Endspiel aber dem gegnerischen Druck Tribut zollen, nachdem dieser mit einem Springer mehr dominierte.
Die Vorstandschaft