Karlsruher Jugendopen 2018
Das Karlsruher Jugendopen wurde am 14.07. aus Platzgründen erstmals in den Räumlichkeiten der Merkur-Akademie ausgetragen. Der Wechsel des Austragungsorts zahlte sich prompt mit einem neuen Teilnehmerrekord von 188 Kindern und Jugendlichen aus. Bezüglich der Altersklassen gehen die ausrichtenden Karlsruher Schachfreunde eigene Wege. So bietet man z.B. vereinslosen Schachanfängern in der abc-Gruppe die Möglichkeit, sich miteinander zu messen. Auf die oft spärlich besetzten Altersklassen U16 und U18 verzichtet man zugunsten einer nach Spielstärke unterteilten U25A und U25B. Damit wird einerseits jungen Erwachsenen die Teilnahme ermöglicht, aber anderseits haben es die älteren Jugendlichen deutlich schwerer, einen der Siegerpokale zu ergattern. Das bekamen auch Julian und Benedikt Dauner zu spüren, die der U25A zugeordnet waren. Beide schlugen sich angesichts der starken Konkurrenz beachtlich. Julian erzielte sehr gute 4,5 Punkte aus 7 Partien und belegte damit den 5. Platz, punktgleich mit dem Dritten. Benedikt kam auf gute 4 Punkte, haderte aber etwas mit seinen ausgelassenen Möglichkeiten gegen die beiden Ranglistenersten, wo von den Stellungen her auch 1,5 statt 0 Punkte möglich gewesen wären. In der U14 belegte Rafael Yurten einen guten 5. Platz, den er auch in der Startrangliste inne hatte. Auch bei Rafael wäre mehr drin gewesen, aber Konzentrationsmängel kosteten ihn in zwei Begegnungen jeweils eine Leichtfigur und die Partie. So mancher Fehler war wohl auch der Hitze geschuldet, die einem das Denken an diesem Tag schwer machte. In der Altersklasse U12 hatten zwei Drittel der Teilnehmer bereits eine DWZ-Zahl vorzuweisen. Obwohl Raphael Dauner noch keine solche besitzt, konnte er gut mithalten und 3 Partien für sich entscheiden. Bei seiner ersten Turnierteilnahme konnte Timo Rathgeb in der U10 wertvolle Erfahrungen sammeln und 2 Partien gewinnen. Weiter so und beim nächsten Jugendturnier wieder mitmachen! Familie Dauner hätte gerne den Pokal für die beste Familie mit nach Hause genommen, aber den schnappte sich eine Familie aus Ersingen, die bei Punktgleichheit eine bessere Zweitwertung aufzuweisen hatte. Vielen Dank an die Karlsruher Schachfreunde für das gut organisierte Turnier, an dem wir im nächsten Jahr gerne wieder teilnehmen werden.
Bericht: Karl Dauner